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Neueste Meldungen

Informationspflicht statt Amtsgeheimnis, Presseaussendung

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Informationspflicht statt Amtsgeheimnis, VwGH-Beschwerde

Informationspflicht statt Amtsgeheimnis - Initiative Denkmalschutz legte gestern Beschwerde beim Verwaltungsgerichtshof ein

Verein Initiative Denkmalschutz - Presseaussendung

Wien (OTS, www.ots.at) - Politik und Medien sind sich einig: Eine Abkehr von beamteter Geheimniskrämerei ist das Gebot der Stunde. Nichts könnte dies besser demonstrieren als die jüngste Entscheidung des Wiener Berufungssenats. In dieser wurde die Beantwortung der simplen Frage nach der Frist, die der Bezirksvertretung für die Stellungnahme zu einem Flächenwidmungsplanentwurf eingeräumt worden war, abgelehnt.

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Oberdöbling, Stellungnahme zu Planentwurf 7569E, 14.2.2013

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Türkenwirt, Stellungnahme zu Planentwurf 7569E, Kat.G. Oberdöbling

Für das Gebiet zwischen Peter-Jordan-Straße, Dänenstraße, Nedergasse im 19. Bezirk, Katastralgemeinde Oberdöbling

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

1120_Aichhorngasse_14 Das Plangebiet umfasst den so genannten Türkenwirten (Tüwi; Peter Jordan-Straße 76, Dänenstraße 2) und das im Norden anschließende ebenerdige Holzgebäude (Dänenstraße 4, Nedergasse 27), beides Einrichtungen der BOKU. Der Türkenwirt ist ein Gründerzeithaus, das vom Architekt Anton Korneisl um 1908 erbaut wurde und weist einen typischen Gründerzeitdekor aus der Zeit kurz nach 1900 auf (Neobarock und Neoempire). Besonders betont wird der Baukörper durch den gestaffelten Rücksprung im Nordwesten, wobei die Ecke durch die beidseitigen Rücksprünge und durch den mächtigen, färbigen Dachaufsatz wie ein Eckturm zur Wirkung kommt (Die Rücksprünge sind bedingt durch die Nähe zur unterirdischen Trasse der Vorortelinie, zu der ein Mindestabstand von 6 Meter eingehalten werden musste.)

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Gaudenzdorf, Stellungnahme zu Planentwurf 7973, 6.12.2012

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan 7973, Katastralgemeinde Gaudenzdorf, 12. Bezirk Meidling

Für das Gebiet zwischen Arndtstraße, Gierstergasse, Bezirksgrenze zwischen 15. und 6. Bezirk (Trasse der U-Bahnlinien U4 und U6) und Gaudenzdorfer Gürtel

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

1120_Aichhorngasse_14 Grundsätzlich wird im Sinne der Erhaltung des örtlichen Stadtbildes und der Altstadterhaltung, also zur Gewährleistung des Bestandes, eine bestandsgenaue Widmung für die historischen Objekte im Plangebiet sowohl in der Höhenentwicklung, als auch hinsichtlich der bebaubaren Fläche vorgeschlagen. Ebenso mögen die Hauptgeschoße mit einer besonderen Bestimmung (BB) exakt dem Bestand festgelegt werden. Dadurch wird auch am ehesten - neben der Festsetzung einer Schutzzone - der Anreiz für Abbruch und Neubau vermieden. Auf Grund des Fehlens von Daten der Bestandshöhen können wir bei den aus unserer Sicht historisch relevanten Objekten nur die augenfälligen Abweichungen von Bestandshöhe zur geplanten Widmungshöhe aufzeigen.

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Soll ganz Gaudenzdorf in Meidling abgerissen werden? 4.12.2012

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Initiative Denkmalschutz: Soll ganz Gaudenzdorf in Meidling abgerissen werden?

Die Stadt Wien beabsichtigt den Komplettabriss für den Heimatbezirk von Georg Danzer und Hermann Leopoldi zu ermöglichen - die Initiative Denkmalschutz ist schockiert

1120_Schoenbrunnerstrasse_177-179 Noch bis 6. Dezember befindet sich der Planentwurf 7973 zum Flächenwidmungs- und Bebauungsplanes vom nordöstlichsten Bezirksteils von Meidling in öffentlicher Auflage (siehe: http://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/flaechenwidmung/aktuell), der beinahe die gesamte Katastralgemeinde Gaudenzdorf umfasst (südlich des Wienflusses bis zum Gaudenzdorfer Gürtel gelegen). Die Initiative Denkmalschutz hat nach zwei Begehungen des Plangebietes zahlreiche erhaltenswerte historische Gebäude ausgemacht und zeigt sich regelrecht schockiert, dass die Stadt Wien (Magistratsabteilung 21 B) nun wieder keine einzige Schutzzone vorsieht, obwohl bereits 1996 die Stadt Wien in einer umfassenden Schutzzonen-Studie das Plangebiet als "mit hoher Wahrscheinlichkeit schutzzonenwürdig" deklariert hat ("Schutzzonenmodell Wien", Magistratsabteilung 19).

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Liesing, Breitenfurt, Altmannsdorf, Hetzendorf, Erlaaer Straße - Stellungnahme zu Planentwurf 8045, 29.11.2012

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan 8045 im 23. Bezirk, Katastralgemeinde Erlaa

Für das Gebiet zwischen Carlbergergasse, Forchheimergasse, Kugelmannplatz, Kugelmanngasse, Erlaaer Straße und Canevalestraße

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

1230_Erlaaer_Strasse_74 Grundsätzlich wird im Sinne der Erhaltung des örtlichen Stadtbildes und der Altstadterhaltung, also zur Gewährleistung des Bestandes, eine bestandsgenaue Widmung für die historischen Objekte im Plangebiet sowohl in der Höhenentwicklung, als auch hinsichtlich der bebaubaren Fläche vorgeschlagen. Dadurch wird auch am ehesten - neben der Festsetzung einer Schutzzone - der Anreiz für Abbruch und Neubau vermieden.

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Altmannsdorf, Breitenfurter Straße 4-44, Stellungnahme zu Planentwurf 7860, 20.11.2012

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan 7860, Katastralgemeinde Altmannsdorf und Hetzendorf, 12. Bezirk Meidling

Für das Gebiet zwischen Breitenfurter Straße, Altmannsdorfer Straße, ÖBB-Verbindungsbahn

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

1120_Breitenfurter_Strasse_38 Grundsätzliches

Grundsätzlich wird im Sinne der Erhaltung des örtlichen Stadtbildes und der Altstadterhaltung, also zur Gewährleistung des Bestandes, eine bestandsgenaue Widmung für die historisch wertvollen Objekte im Plangebiet sowohl in der Höhenentwicklung, als auch hinsichtlich der bebaubaren Fläche vorgeschlagen. Ebenso mögen die Hauptgeschoße mit einer besonderen Bestimmung (BB) exakt dem Bestand festgelegt werden. Dadurch wird auch am ehesten - neben der Festsetzung einer Schutzzone - der Anreiz für Abbruch und Neubau vermieden.

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Penzing, GEBE-Fabrik, Stellungnahme zu Planentwurf 8039, 15.11.2012

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan 8039, Katastralgemeinde Penzing, 14. Bezirk

Für das Gebiet zwischen Linzer Straße, Goldschlagstraße, Einwanggasse, Karlingergasse, Ameisbrücke, Ameisgasse und Westbahn

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

1140_GEBE-Fabrik Grundsätzlich wird im Sinne der Erhaltung des örtlichen Stadtbildes und der Altstadterhaltung, also zur Gewährleistung des Bestandes, eine bestandsgenaue Widmung für die historischen Objekte im Plangebiet sowohl in der Höhenentwicklung, als auch hinsichtlich der bebaubaren Fläche vorgeschlagen. Dadurch wird auch am ehesten - neben der Festsetzung einer Schutzzone - der Anreiz für Abbruch und Neubau vermieden. Auf Grund des Fehlens von Daten der Bestandshöhen können wir bei den aus unserer Sicht historisch relevanten Objekten nur die augenfälligen Abweichungen von Bestandshöhe zur geplanten Widmungshöhe aufzeigen.

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Villa Zagorski, Stellungnahme zu Planentwurf 7691E, 15.11.2012

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Stellungnahme für den Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan 7691E, Katastralgemeinde Ottakring, 16. Bezirk

Für das Gebiet zwischen Rädtnergasse, Vogeltenngasse, Gallitzinstraße, Johann-Staud-Straße

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

1160_Villa_ZagorskiBestand, Geschichte und Bedeutung der Bauten im Plangebiet

Im Plangebiet befindet sich in der Gallitzinstraße 97 (Ecke Hertlgasse 9) die burgartig gestaltete Villa Anton Zagorski, die 1886 von Johannes Hofer erbaut wurde. Zagorski war Baumeister und von 1882 bis ein Jahr vor der Eingemeindung Wiens 1891 Bürgermeister von Ottakring. Die monumentale zweigeschoßige, von Zinnen bekrönte Mietvilla ist im Übergangsstil vom Streng- zum Späthistorismus entstanden. Die mit Türmen und vorgelagerter Mittelloggia akzentuierte Villa weist bemerkenswerte Gitterportale, umlaufende Gesimse und ein florales Fries unter der Traufe auf. Die Einzäunung ist noch großteils original erhalten, abgefaste Pfeiler sind von stilisierten Pinienzapfen bekrönt. Die auch als "Ganserlburg" bezeichnete Villa steht per Bescheid unter Denkmalschutz.

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Fünfhaus und Sechshaus, Stellungnahme zu Planentwurf 8035, 14.11.2012

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan 8035 im 15. Bezirk, Katastralgemeinde Fünfhaus und Sechshaus

Für das Gebiet zwischen Sechshauser Straße, Kranzgasse, Herklotzgasse, Fünfhausgasse, Sechshauser Straße, Sechshauser Gürtel, (Linke Wienzeile) Bezirksgrenze und Stiegergasse

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

1150_Stiegergasse_2 Grundsätzlich wird im Sinne der Erhaltung des örtlichen Stadtbildes und der Altstadterhaltung, also zur Gewährleistung des Bestandes, eine bestandsgenaue Widmung für die historischen Objekte im Plangebiet sowohl in der Höhenentwicklung, als auch hinsichtlich der bebaubaren Fläche vorgeschlagen. Dadurch wird auch am ehesten - neben der Festsetzung einer Schutzzone - der Anreiz für Abbruch und Neubau vermieden. Auf Grund des Fehlens von Daten der Bestandshöhen können wir bei den aus unserer Sicht historisch relevanten Objekten nur die augenfälligen Abweichungen von Bestandshöhe zur geplanten Widmungshöhe aufzeigen.

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Schicht-Fabrik, Stellungnahme zu Planentwurf 8036 (Leopoldau), 2.11.2012

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan 8036 im 21. Bezirk, Katastralgemeinde Leopoldau

für das Gebiet zwischen Hans-Czermak-Gasse, Satzingerweg und Angyalföldstraße

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

Bestand, Geschichte und Bedeutung der Bauten im Plangebiet

1210_Schicht-Fabrik Im Plangebiet befindet sich die so genannte "Schicht-Fabrik" (Angyalföldstraße 97-99 bzw. Schichtweg 123-133, ehem. auch Donaufelderstraße 123), ein Industrieensemble aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts, das "weniger ein architektonisches als ein kultur- und sozialgeschichtliches Interesse verdient" (Zitat Achleitner).

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Schloss Pöckstein: Schnellstraßenprojekt zerstört Schlosspark

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Initiative Denkmalschutz: Schnellstraßenprojekt S37 würde Gesamtkunstwerk Schlosspark Pöckstein in Kärnten zerstören - ASFINAG plant trotz Denkmalschutz Brücke über Schlosspark!

Initiative Denkmalschutz fühlt sich an brutale Straßenbauprojekte der 1960er und 1970er Jahre erinnert:

Schloss Pöckstein In der Gemeinde Straßburg im Ortsteil Pöckstein-Zwischenwässern (Pol. Bez. St. Veit a. d. Glan) steht das romantische und hoch bedeutende frühklassizistische Schloss Pöckstein samt historischen Garten. "Als Gesamtkunstwerk, das ungemein wirkungsvolle Architekturen mit gärtnerisch gestalteten, durch Gartenbaudenkmale bereicherte Freiräume verbindet, zählt die

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Bank Austria: Umbau ohne Denkmalschutz? 29.8.2012

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Bevorstehender Umbau eines der repräsentativsten Bankgebäude in der Wiener City ohne Bundesdenkmalamt?

Das monumentale Hauptwerk der bekannten Architekten Gotthilf-Miskolczy und Neumann am Schottentor (erbaut 1909-12) steht nicht unter Denkmalschutz!

1010_Schottengasse 6-8 Erst im Juni dieses Jahres wurde bekannt, dass die historische Zentrale der Bank Austria verkauft und in der Folge umgebaut und adaptiert werden soll. Wenn man dieser Tage am Schottenring 2-6 entlangspaziert, sieht man jetzt schon erste Bauarbeiten: einen Baukran und Bauarbeiter, die am Bankgebäude geschäftig werken. Unser Verein nahm dies zum Anlass mehr über die Schutzwürdigkeit des Gebäudes zu erfahren und siehe da, mit großem Erstaunen mussten wir feststellen, dass das "Hauptwerk der auf monumentale Bankgebäude spezialisierten Architekten" Ernst von Gotthilf-Miskolczy und Alexander Neumann (Dehio) gar nicht unter Denkmalschutz steht. Dies ist umso erstaunlicher, als alle am Schottenring bis zur Börse folgenden Gebäude (Nr. 8-14a), die weit nicht eine so hohe Bedeutung aufweisen (z.T. schlichte Miethäuser), alle unter Denkmalschutz stehen (Bescheid), und sich das prächtige Bankgebäude überdies in der Kernzone des Weltkulturerbes "Historisches Zentrum von Wien" befindet.
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Parlamentsgebäude ohne gesetzlichen Denkmalschutz? 6.8.2012

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Initiative Denkmalschutz: Parlamentsumbau ohne gesetzlichen Denkmalschutz? Steht das Parlamentsgebäude nicht unter Denkmalschutz?

1017_Parlament Wien (OTS) - Um Transparency International, die nach den neuesten Meldungen die Umbauarbeiten des Parlamentsgebäudes begleiten soll, die Arbeit zu erleichtern, werfen wir eine bisher wenig beachtete Frage auf: Steht das historistisch-griechische Symbol der Demokratie
und deren neuzeitliche Heimstätte aktuell unter Denkmalschutz? Im veröffentlichten Denkmalverzeichnis des Bundesdenkmalamtes ist das Parlamentsgebäude, Dr.-Karl-Renner-Ring 3, per "Bescheid" als denkmalgeschützt ausgewiesen. Die "Tatsache der Unterschutzstellung unbeweglicher Denkmale" ist im Grundbuch ersichtlich gemacht. Dort findet sich zwar im Gutsbestand, dass "die Erhaltung im öffentlichen Interesse gelegen (Parlamentsgebäude)" ist, doch seit einem "Veränderungsbescheid" aus dem Jahr 1975 keine Grundlage dafür, dass das Parlamentsgebäude von der 2010 erfolgten Aufhebung des generellen Denkmalschutzes für öffentliche Gebäude durch eine Verordnung nach § 2a Denkmalschutzgesetz ausgenommen ist. Eine solche Verordnung ist aber ebenso wenig zu finden wie ein eigener Unterschutzstellungsbescheid des Denkmalamtes.

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Abriss Bösendorfer-Klavierfabrik, 27.7.2012

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Abriss Bösendorfer-Klavierfabrik

Versagen der Stadt Wien bei der Altstadterhaltung prolongiert

1040_Graf_Starhemberg_Gasse Seit über 15 Jahren gibt es einen Grundlagenplan Schutzzonenerweiterungen. Auch das Areal rund um die Bösendorfer-Fabrik wurde damals als schutzzonenwürdig erkannt. Geschehen ist - wieder einmal - nichts.

Erst im April wurde ein Gründerzeitensemble mit "überdurchschnittlicher Bedeutung" am Döblinger Gürtel zerstört, nun soll die Bösendorfer-Klavierfabrik, ebenso schutzwürdig, abgerissen werden (und es ließen sich noch viele andere Beispiele aufzählen). Diese sind alle Opfer einer versäumten Schutzzonenpolitik der Stadt Wien. Bereits 1996 hat die Stadt Wien in einer umfassenden Schutzzonen-Studie die Bösendorfer-Klavierfabrik samt Umgebung als "mit hoher Wahrscheinlichkeit schutzzonenwürdig" deklariert ("Schutzzonenmodell Wien", MA 19), doch anstatt den Schutz mittels Verordnung im Rahmen des Flächenwidmungs- und Bebauungsplanes auch in die Tat umzusetzen (zuständig die MA 21), ist nichts geschehen, wie auch in vielen anderen Fällen (z.B. aktuelle Auseinandersetzung um den Erhalt des Hauses Hietzinger Hauptstraße 100-102).

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Ausstieg aus der Steinhof-Mediation, 11.7.2012

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Otto-Wagner-Spital Steinhof: Initiative Denkmalschutz steigt aus der Mediation aus

1140_Am_Steinhof Wien (OTS) - Gestern Abend fand der Abschluss der Pre-Mediationsphase Otto-Wagner-Spital Steinhof statt, und der Vertrag für die Hauptmediation wurde unterzeichnet, nicht jedoch vom Verein Initiative Denkmalschutz. Die Initiative Denkmalschutz, seit Beginn im Februar dabei, konnte nämlich den Mediationsvertrag inhaltlich nicht mittragen. Die Bedingung, bis Ende August 2012 eine konsensuale Lösung für das östliche Spitalsareal in der Mediation zu finden, ansonsten wird das GESIBA-Projekt durchgezogen, war für den Verein unannehmbar. "Unter dem Damoklesschwert eines solchen Zeitdrucks, noch dazu über die Sommerferien, kann es weder eine Verhandlung auf Augenhöhe noch eine ordentliche, vertrauensvolle und ergebnisoffene Mediation geben", sind sich beide Vertreter des Vereins, Markus Landerer und Claus Süss, einig.

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan 7954 (Landstraße), 11.7.2012

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan 7954 im 3. Bezirk, Katastralgemeinde Landstraße

für das Gebiet zwischen Erdberger Lände, Lechnerstraße, Dietrichgasse, Haidingergasse, Göllnergasse, Schwalbengasse, Erdbergstraße und Wassergasse

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

1030_Schwalbengasse-10 Es wird vorgeschlagen für das Gebiet Schwalbengasse 10-16, sowie Erdbergstraße 35-39 eine Schutzzone zu widmen. Insbesondere das fünfgeschoßige Spätgründerzeithaus Schwalbengasse 10 ist erhaltenswert und zeichnet sich durch seine monumentale und städtebaulich prägenden Erscheinung sowie seiner reichen historistischen Gliederung aus (zwei Runderker, Segment- und Dreiecksgiebel, Attikaaufsatz mit Initialen plastisch eingerahmt, Girlandenschmuck an Fenster und Türen, Baluster und plastischer Parapetdekor). Das daneben befindliche, aus zwei Baukörpern bestehende Objekt Schwalbengasse 12 ist 2geschoßig. Der weitgehend schlichte östliche Baukörper wird durch sein stark profiliertes Kranzgesims und sein Mansarddach geprägt, der westliche Baukörper scheint älteren Datums und besitzt nur ein schlichtes Gurtgesims und ein Walmdach. Das Haus Schwalbengasse 14 ist seines Fassadendekors beraubt, stammt aber vermutlich aus der Spätbiedermeierzeit bzw. Frühgründerzeit.

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Hietzing 7119E, 14.6.2012

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Stellungnahme zum Planentwurf 7119E: Villa Schratt, Gartenverbauung

für das Gebiet zwischen Gloriettegasse, Maxingstraße, Montecuccoliplatz, Elisabethallee im 13. Bezirk, Katastralgemeinde Hietzing

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

1130_Gloriettegasse-37a Unweit von Schloss und Park Schönbrunn, in der Gloriettegasse 9, Wattmanngasse 37 steht die denkmalgeschützte Villa Schratt, eine spätbiedermeierliche Dreiflügelanlage, die 1893 nach Plänen von Andreas Streit für die Hofschauspielerin Katharina Schratt (bekannt auch als Freundin des Kaisers Franz Joseph I) adaptiert und mit reichem Interieur ausgestattet wurde. Es gab schon früher Pläne die Schratt-Villa samt weitläufigem Garten als Gesamtes unter Denkmalschutz zu stellen. Eine Grundstücksteilung 1997 und die darauf folgende Änderung des Flächenwidmungs- und Bebauungsplanes waren jedoch der Beginn der Zerstörung des historischen Parkareals: 2002 wurde eine Villa neu errichtet. Nun soll im ehemaligen Park der Villa Schratt, am Eckgrundstück Wattmanngasse 37A, Weidlichgasse 6-8, wo diese Neubau-Villa steht, die bebaubare Fläche vergrößert werden, "zur Sicherung von Wohnraum dem Baubestand entsprechend bzw. (...) als Vorsorgemaßnahme für die Schaffung von weiterem Wohnraum (...) größer vorgeschlagen werden," wie es im Erläuterungsbericht auf S. 4 heißt. Gemäß bis vor kurzem gültigen Flächenwidmungs- und Bebauungsplan steht die Neubau-Villa zu einem beträchtlichen Teil nicht auf einer bebaubaren Fläche. Und soll in diesem aktuellen Planentwurf gar ein illegaler Zustand nachträglich bereinigt werden? Nicht nur das, es ist sogar beabsichtigt eine noch größere bebaubare Fläche auszuweisen, um auf diesem geschichtsträchtigen Areal eine größere Baufläche zu schaffen, mit der Begründung "Vorsorgemaßnahme" für "weiteren Wohnraum". Diese Begründung für das geschichtsträchtige Areal, inmitten eines Villenviertels gelegen, anzuführen, erachtet die Initiative Denkmalschutz als besonders dreist, zumal es auch als Schutzzone gewidmet ist.

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Atzgersdorf, 7917, 8. Juni 2012

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Atzgersdorfer Ortskern (östlicher Teil) - Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan 7917 im 23. Bezirk, Katastralgemeinde Atzgersdorf

für das Gebiet zwischen Hödlgasse, Breitenfurter Straße, Brunner Straße, Atzgersdorfer Platz, Levasseurgasse, Kirchenplatz und Ziedlergasse

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

1230_Atzgersdorf Ortskern Plangebiet: Das Plangebiet umfasst den östlichen Teil des alten Ortskern von Atzgersdorf, einem Gassengruppendorf mit dem Zentrum Kirchenplatz (und der Einmündung im Südosten, der Levasseurgasse bis zur Breitenfurter Straße und im Norden der Ziedlergasse bis zur Hödlgasse). Mit der Gründung der Pfarre um 1300 sowie der ersten Schule um 1450 wurde der Ort schon früh zu einem regionalen Zentrum. Die mittelalterliche Ortsstruktur mit seinem dörflichen Bauformen (Streck-, Haken- und Zwerchhöfe) sowie die in der Vorgünderzeit entstandenen Bebauungsstrukturen wie ein- und zweigeschoßige Wohnhäuser mit Giebelfassaden und Flügelbauten sind in Teilbereichen erhalten (vgl. Erläuterungsbericht (EB) S.1-3 und 7). Der Bereich der Breitenfurter Straße ist durch Zeilenbebauung geprägt.

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Alsergrund (Bebauungsplan 8013)

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Stellungnahme zum Planentwurf 8013: Rossauer Kaserne und "Neu-Wien" bis Währinger Straße

für das Gebiet zwischen Währinger Straße, Berggasse und Bezirksgrenzen zum 2. sowie 1. Bezirk (Donaukanal und Maria-Theresien-Straße) im 9. Bezirk, Katastralgemeinde Alsergrund

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

1090_Chemisches Institut_Währinger Straße 10 Das Plangebiet (historisch: Roßau, Alser Vorstadt; ca. 22 ha) ist geprägt durch die gründerzeitliche Rasterbebauung. Die Gründerzeithäuser dominieren noch heute und sind zum Teil "von guter bis hoher Qualität" (Zitat Erläuterungsbericht (kurz: EB), S.3). Die meisten Gebäude südlich der Türkenstraße enstanden um 1870 im Zuge der Glacisverbauung, der Rest nördlich davon als "Neu-Wien" um 1857 bzw. früher. Nahezu das gesamte Plangebiet wurde als Kerngebiet des historischen Stadtzentrums von Wien in die Weltkulturerbeliste der UNESCO aufgenommen, nur der nordöstliche Bereich zwischen Schlickgasse, Berggasse, Roßauer Lände und Türkenstraße zählt zur Pufferzone (vgl. EB, S.1). Das gesamte Plangebiet ist derzeit als Schutzzone ausgewiesen und im aktuellen Planentwurf ist diese Schutzzonenausweisung wieder vorgesehen.

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Alsergrund

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Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan 7988 im 9. Bezirk, Katastralgemeinde Alsergrund

Neues AKH, Universitätsfrauenklinik, "Neue Kliniken" und Umfeld

Für das Gebiet zwischen Lazarettgasse, Borschkegasse, Währinger Gürtel (Bezirksgrenze zum 18. Bezirk), Severingasse, Prechtlgasse, Tendlergasse, Wilhelm-Exner-Gasse, Gießergasse und Spitalgasse

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

1090_Spitalgasse 23 Plangebiet: Das ca. 32 ha große Plangebiet umfasst im Wesentlichen das Allgemeine Krankenhaus (AKH; erbaut 1961-1991) und die "Neue Kliniken" (ehem. I. Medizinische Universitätsklinik sowie Universitäts-Frauenklinik) erbaut 1902-11, darin an der Spitalgasse 23 integriert das ehem. Versorgungshaus mit Kapelle (erb. 1868). An den nordwestlichen Rändern des Plangebietes befinden sich die ehem. Stadtbahn (heute U6), das Umspannwerk Michelbeuern, ansonsten zahlreiche zumeist aus der Gründerzeit stammende Wohnhäuser.

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