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Bad Gastein: Weltberühmtes Ortsbild vor Beeinträchtigung

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Bad-Gastein_Kinoplatz_ak_72_dpiGeplanter Bebauungssplan zerstört sensibles Platzgefüge im Ortszentrum

In Bälde könnte der weltberühmte Salzburger Kurort Bad Gastein, geprägt durch Steilhänge und den mächtigen Wasserfall inmitten des Ortszentrums, um einen historischen Ortsbildverlust reicher sein. Nach dem Abriss des historistischen Hotels Gasteinerhof vor zwei Jahren soll nun der Kinoplatz verbaut und seiner Platzwirkung beraubt werden. Im neuen Bebauungsplan, der schon morgen, Mittwoch, im Gemeinderat von Bad Gastein beschlossen werden soll, ist die Verbauung vorgesehen. Somit wird nicht nur der Platz als solches großteils vernichtet, sondern auch die Zerstörung des gesamten Platzensembles ermöglicht und die Sicht auf die angrenzenden mächtigen unter Denkmalschutz stehenden historistischen Hotelbauten, dem opulenten Grand Hotel de l’Europe und Weismayr verstellt. Die beiden genannten Hotels sind jedoch für das gesamte Erscheinungsbild der Kulturlandschaft Bad Gastein von herausragender Bedeutung. Der Verein „Initiative Denkmalschutz“ hat zeitgerecht seine negative Stellungnahme zur beabsichtigen Änderung des Bebauungsplanes abgegeben und fordert eindringlich auf, vom Beschluss einer solch unsensiblen und dem Ortsbild abträglichen Widmung abzusehen.

 

Presseaussendung, 27. Mai 2008

Rückfragehinweis

Markus Landerer
Verein Initiative Denkmalschutz
www.initiative-denkmalschutz.at
Streichergasse 5/12
1030 Wien

Mobil-Tel.: 0699 / 1024 4216
ZVR-Nr.: 049832110

 

Augarten-Initiativen: Konzerthalle widerspricht Denkmalschutzgesetz

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Augarten-GitterRechtskonforme Bewilligung für Sängerknaben scheint unmöglich.

Nach großen Protesten wurde das Konzerthallen-Projekt im Augarten abgeändert. An der denkmalschutzrechtlichen Situation hat sich dadurch allerdings nichts geändert. Nach wie vor ist das geschützte Objekt der gesamte und ungeteilte Augarten. Jeder - auch noch so reduzierte - Bau stellt daher eine Veränderung nach § 5 DMSG dar, die zwingend die Vornahme einer Interessenabwägung durch das Bundesdenkmalamt erfordert.

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Stellungnahme Flächenwidmung "Komet-Hochhaus" (Weltkulturerbe)

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An die
Magistratsabteilung 21 B
Rathausstraße 14-16
1082 Wien

Wien, 21. Februar 2008

B e t r i f f t:     Stellungnahme zum Entwurf
Flächenwidmungs- und Bebauungsplan Nr. 7803

Markus Landerer, Claus Süss und Egtes Raunacher
geben folgende Stellungnahme ab:

Wie aus dem Erläuterungsbericht (Seite 10) richtigerweise hervorgeht, wird für das so genannte Projekt „Komet-Hochhaus“ in seinem künftigen Erscheinungsbild ein „Wiedererkennungsfaktor auch aus größerer Distanz“ (!) gegeben sein. Somit lässt die vorgesehene Gebäudehöhe von bis zu 73 Meter über Straßenniveau eine Sichtbarkeit von Schloss und Park Schönbrunn erwarten und wird zu einer beträchtlichen Störung des Stadtbildes beitragen - insbesondere in Bezug auf das Weltkulturerbegebiet. Es ist auch nicht bekannt, dass das Projekt in der vorliegenden Form (bis zu 73 Meter Höhe) durch ICOMOS akzeptiert wurde, wie im Erläuterungsbericht (Seite 8) behauptet wird. Es wird vorgeschlagen, den Entwurf in Bezug auf die Höhenwidmungen deutlich zu reduzieren.


Mit freundlichen Grüßen

Markus Landerer
Kundmanngasse 33/7
1030 Wien

Claus Süss
Lichtensterngasse 3-21/24/9
1120 Wien

Egtes Raunacher
Seilerstätte 5/16
1010 Wien

 


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