www.initiative-denkmalschutz.at

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Neueste Meldungen

Linzer Eisenbahnbrücke - Denkmalschutzaufhebung durch Bundesdenkmalamt, 9. 8. 2013

E-Mail Drucken PDF

Initiative Denkmalschutz zu Denkmalschutzaufhebung Linzer Eisenbahnbrücke:

Landeshauptmann Pühringer ist aufgefordert die Entscheidung des Bundesdenkmalamtes zu beeinspruchen!

Linzer Eisenbahnbrücke Oberösterreich, Linz - Nach dem gestrigen Bekanntwerden, dass der Denkmalschutz für die Linzer Eisenbahnbrücke aufgehoben werden soll, ist nun der Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer am Zug und aufgefordert die 14tägige Einspruchfrist gegen den Bescheid des Bundesdenkmalamtes zu nutzen und gegen diesen zu berufen. Von allen anderen Parteien wie die ÖBB, die die Denkmalschutzaufhebung betreiben, und die Stadt Linz, die sich öffentlich gegen die Erhaltung ausgesprochen hat, sind wohl keine Einsprüche zu erwarten. Besondere Brisanz kommt in diesem Zusammenhang der Stellungnahme des Denkmalbeirates zu, der die Sachlage zu prüfen hatte. Dieses Gremium ist vor einer Bewilligung zur Zerstörung eines Denkmals zu hören (§ 5 Abs. 5 Denkmalschutzgesetz/DMSG).

Inititiative Denkmalschutz fordert Transparenz und Offenlegung des Denkmalbeiratsprotokolls

Unser Verein fordert die sachliche, öffentliche Diskussion über die Erhaltungsmöglichkeit der Linzer Eisenbahnbrücke, insbesondere da die Erhaltung von Kulturgut "im öffentlichen Interesse" gelegen ist. Gemäß Verordnung über den Denkmalbeirat (BGBl. II Nr. 572/2003) kann der Denkmalbeiratsbericht veröffentlicht werden (§ 13 Abs. 3). Wenn es stimmt, dass der Denkmalbeirat für die Erhaltung der Linzer Eisenbahnbrücke eingetreten ist, dann hat die Öffentlichkeit ein Recht zu erfahren, wieso das Bundesdenkmalamt (BDA) hier zu einer anderen Entscheidung gekommen ist, insbesondere als dem Denkmalbeirat eine wesentliche Hilfestellung zur Entscheidungsfindung des Denkmalamtes zukommt. Absolute Transparenz ist das Gebot der Stunde.

Weiterlesen...
 

Abbruch Neustift am Walde 82 in Schutzzone, 6.8.2013

E-Mail Drucken PDF

Neustift am Walde. Nach weiterem Abbruch gestern in Schutzzone:

Initiative Denkmalschutz sammelt am Neustifter Kirtag Unterschriften für Petition

1190 Nach dem Feuer am 22. März dieses Jahres wurde gestern die Fassade der Brandruine des Heurigen "Kainz Erben" in Neustift am Walde 82 abgebrochen. Die Initiative Denkmalschutz kritisiert diesen Abriss aufs Schärfste. Wieso kann nicht die für das Ortsbild so wichtige Fassade erhalten bleiben, wie dies in vielen vergleichbaren Fällen auch geschehen? Mit ein wenig gutem Willen hätte das kein Problem darstellen sollen. So aber zeigt sich nun das Ortsbild des berühmten Heurigenorts Neustift wieder um eine Lücke "reicher". Jetzt reiht sich diese Hauslücke zu den schon schmerzlich existierenden wie dem erst kürzlich im Juli eingestürzten Haus Neustift am Walde 88, dem Haus Neustift am Walde 86 sowie der Rathstraße 33.

23. bis 26. August: Unterschriftenaktion der Initiative Denkmalschutz am Kirtag

Um die sich immer schneller drehende Abrissspirale erhaltenswerter historischer Bauten in Schutzzonen zu stoppen wird der Verein Initiative Denkmalschutz gemeinsam mit anderen örtlichen Initiativen beim traditionellen Neustifter Kirtag (Freitag 23. bis Montag 26. August) Unterschriften für eine Petition im Wiener Gemeinderat sammeln. Der Info-Stand wird vor den Häusern Rathstraße 6-8 aufgestellt sein. Die politischen Stadtverantwortlichen sind dringend aufgefordert zu handeln um der immer mehr um sich greifenden Kulturvernichtung in Wien endlich ernsthaft und wirkungsvoll Einhalt zu gebieten.

Neustifter Kirtag Progamm: http://www.neustift-am-walde.at/aktiv.htm

Foto: Neustift am Walde 82, Brandruine Heuriger "Kainz Erben" im Juli (kurz vor Abriss), Initiative Denkmalschutz

Rückfragehinweis:

Markus Landerer und Claus Süss
Initiative Denkmalschutz
Fuchsthallergasse 11/5, 1090 Wien
www.initiative-denkmalschutz.at
mobil: 0699 / 1024 4216
(ZVR-Nr.: 049832110)

 

Abbruch Neustift am Walde 88, 19.7.2013

E-Mail Drucken PDF

Initiative Denkmalschutz fragt nach Abbruch Neustift am Walde 88:

Löst sich die Dorfschutzzone Neustift am Walde nun komplett auf?

1190 Laufende Abrisse im bekannten Heurigenort Neustift am Walde lassen das Schlimmste befürchten. Wer schützt noch die Schutzzone? Im März brannte der Heurige Kainz Erben auf Nr. 82. Neustift am Walde 86 wurde in der gleichen Zeit auch großteils abgerissen. Und vorgestern nach "Gefahr in Verzug" die Nr. 88. Bereits ein Jahr zuvor wurde das reizvolle Haus Rathstraße 33 abgebrochen, im Jahr 2010 Rathstraße 6-8 und 2007 das Haus Neustift am Walde 58. Alle genannten Häuser waren historisch wertvoll und sind in einer Schutzzone gelegen.

Weiterlesen...
 

Radio Orange Interview, 18.7.2013

E-Mail Drucken PDF

Markus Landerer von der Initiative Denkmalschutz erzählt in einem ausführlichen Gespräch über die Beweggründe, die zur Gründung einer Bürger_inneninitiative führen sowie über die alltäglichen ups and downs, Schwierigkeiten mit Behörden usw.

Radio Orange Interview, Markus Landerer von Initiative Denkmalschutz zu Bürgerinitiativen und Bürgerbeteiligung

Im zweiten Teil der Sendung kommt Dr. Johann Raunikar anlässlich einer Jour fixe- Veranstaltung der Plattform Zukunft statt Autobahn zu Wort. Dr. Raunikar ist Initiator von Bürgeraktiv (www.buergeraktiv.at), einer Initiative gegen die Fürstenfelder Schnellstraße S7. Als ehemaliger Richter kennt er sich natürlich gut aus mit der rechtlichen Situation von Bürger_inneninitiativen und erläutert die Schritte, die es braucht, damit eine Bürger_inneninitiative den Status einer Rechtsperson erreichen kann, um z.B. Mitsprache und Einsicht in UVP- Verfahren zu bekommen.

Hier können Sie das Interview von Radio Orange anhören!
cba.fro.at/113113

Radio Orange:
www.o94.at

 

Ehem. Wirtschaftsgebäude Schloss Wilheminenberg, Stellungnahme zu Planentwurf 8066, 16.6.2013

E-Mail Drucken PDF

Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan 8066, Katastralgemeinde Ottakring, 16. Bezirk Ottakring

Für das Gebiet Savoyenstraße 1-1a

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

1160 Im Plangebiet befinden sich in der Savoyenstraße 1 die ehem. Wirtschaftsgebäude des Schlosses Wilheminenberg, die heute das Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie enthalten (FIWI). Der langgestreckte, mehr oder weniger in U-Form angelegte 2geschoßige Baublock mit Fachwerkauflagen im Obergeschoß und verbretterten Zwerchgiebeln wurde um 1900 erbaut (lt. Dehio um 1890, lt. Erläuterungsbericht 1908). Die Gebäude (Grundstücksnummer 213/3) stehen gemäß Verordnung §2a Denkmalschutzgesetz "unter Denkmalschutz", d. h. eine Wahrscheinlichkeit der Schutzwürdigkeit ist zu erwarten, eine verfahrensmäßige Prüfung des Denkmalschutzstatus durch das Bundesdenkmalamt steht jedoch noch aus (Bescheid fehlt). Im Sinne der Sicherung des Bestandes wird daher vorgeschlagen die äußeren Baufluchtlinien bei den ehem. Wirtschaftsgebäuden wie im aktuell gültigen Flächenwidmungs- und Bebauungsplan aus 1999 zu belassen. Darüber hinaus mögen zum Innenhof hin ebenso Baufluchtlinien gemäß Bestand ausgewiesen werden. Die im aktuellen Planentwurf vorgesehene großflächige Ausweisung von 50 % Bebaubarkeit (BB1) nimmt keinerlei Rücksicht auf den historischen Bestand und ist daher abzulehnen. Bei einer allfälligen negativen Prüfung durch das Bundesdenkmalamt können die für die Stadt Wien historisch wertvollen ehem. Wirtschaftsgebäude gänzlich abgerissen werden. Es wird daher zusätzlich vorgeschlagen für die ehem. zum Schloss Wilheminenberg gehörenden Wirtschaftsgebäude gemeinsam mit dem außerhalb des Planentwurfs liegenden Schloss in der Savoyenstraße 2 eine Schutzzone auszuweisen.
Weiterlesen...
 

Ottakring (u.a. Hasnerstraße, Hyrtlgasse) - Stellungnahme zu Planentwurf 7469E, 13.6.2013

E-Mail Drucken PDF

Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan 7469E, Katastralgemeinde Ottakring, 16. Bezirk Ottakring

Für das Gebiet zwischen Hasnerstraße, Hyrtlgasse, Koppstraße und Ganglbauergasse

Die Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

1160 Es wird empfohlen für folgende Gründerzeithäuser eine Schutzzone zu widmen: Koppstraße 58, Hyrtlgasse 19-21 und Ganglbauergasse 20 sowie für Hyrtlgasse 25-29, Hasnerstraße 59-63 und Ganglbauergasse 26-28. Diese Schutzzonenbestimmung erachten wir insbesondere deshalb als wichtig, da durch die im Planentwurf vorgesehene Erhöhung der Bebauungstiefe von 12 auf 14 Meter Trakttiefe neben "Anreize für die Sanierung" auch "Anreize für den Neubau" geschaffen werden sollen (vgl. Erläuterungsbericht Seite 4). Die "Anreize für den Neubau" sollten jedoch bei den genannten Objekten auf Grund der großteils gut erhaltenen streng- bis späthistoristischen Fassadengestaltung hintangehalten werden (vgl. Dehio-Handbuch, Hrsg. Bundesdenkmalamt).
Weiterlesen...
 

Hütteldorf und Hadersdorf, Stellungnahme zu Planentwurf 7986, 6.6.2013

E-Mail Drucken PDF

Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan 7986, Katastralgemeinden Hütteldorf und Hadersdorf, 14. Bezirk Penzing

Für das Gebiet zwischen Hüttelbergstraße, Bujattigasse, Wolfersberggasse, Linzer Straße, Samptwandnergasse, Bierhäuselberggasse, Ignaz-Binder-Platz, Bierhäuselberggasse, Anzbachgasse, Grenzweg, Jupiterweg, Saturnweg und Knödelhüttenstraße.

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

Für folgende Gebiete wird empfohlen Schutzzonen zu widmen (gemäß § 7 Wiener Bauordnung):

Schutzzonengebiet 1: Linzer Straße 452 bis 454

1140_Linzerstr. 468 Die biedermeierliche, denkmalgeschützte ehem. Villa Windisch-Graetz (erbaut 1. Viertel 19. Jh.; jetzt Buddhistisches Zentrum) mit seinem historischen Garten in der Linzer Straße 452 möge gemeinsam mit der gründerzeitlichen Villa in der Linzer Straße 454 (erbaut Ende 19. Jh.) als Schutzzone ausgewiesen und an die der Straße schräg gegenüberliegende Schutzzone (Europahaus, ehem. Miller von Aichholz Schlössel und Garten) in der Linzer Straße 429 angebunden werden. Weiters wird bei den beiden genannten Objekten empfohlen die Baufluchtlinien sowie die Höhenwidmung exakt dem Bestand anzupassen (derzeit ganz allgemein 17 % der Baufläche) sowie in einer Besonderen Bebauungsbestimmung die Anzahl der Hauptgeschoße gemäß Bestand festzulegen. Auf Grund der Bedeutung des historischen Gartens der ehem. Villa Windisch-Graetz möge dieses Grundstück überhaupt von Bebauungswidmungen freigehalten werden (vgl. Eva Berger, Historische Gärten Österreichs, 2004).

Weiterlesen...
 

Appell Klimt-Villa - Keine weiteren Bebauungsmöglichkeiten am Klimt-Areal, 10.5.2013

E-Mail Drucken PDF

Initiative Denkmalschutz gemeinsam mit Verein Gedenkstätte Gustav Klimt u.a.:

Appell Klimt-Villa: Keine weiteren Bebauungsmöglichkeiten am Klimt-Areal

1130 Klimt Villa Der Verein Gedenkstätte Gustav Klimt hat Kunde erhalten, dass Vorbereitungen für Umwidmungen am "Klimt Areal" im Gange sind. Unser Verein appelliert neuerlich an den Bund als Liegenschaftseigentümer und an die Stadtgemeinde Wien, von Umwidmungsabsichten, die erweiterte Bebauungsmöglichkeiten beinhalten, Abstand zu nehmen ...

Appell Brief im vollen Wortlaut

Foto: Klimt-Villa in der Feldmühlgasse 11 anlässlich Eröffnung am 30. September 2012, Initiative Denkmalschutz

Rückfragehinweis:

Markus Landerer und Claus Süss
Verein Initiative Denkmalschutz
Fuchsthallergasse 11/5, 1090 Wien
www.initiative-denkmalschutz.at
mobil: 0699 / 1024 4216 oder 0676 / 740 43 27
(ZVR-Nr.: 049832110)

 

Wilheminenspital (Südost, Flötzersteig), Stellungnahme zu Planentwurf 7880, 25.4.2013

E-Mail Drucken PDF

Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan 7880, Katastralgemeinde Ottakring, 16. Bezirk Ottakring

Für das Gebiet zwischen Montleartstraße, Joachimsthalerplatz, Flötzersteig.

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

1160 Das Plangebiet (Flötzersteig 2, Joachimsthalerplatz, Ecke Montleartstraße) liegt im südöstlichen Teil des Areals Wihelminenspital und enthält "2- bis 3-geschossigen Gebäude", die "in der Periode bis 1919 errichtet und in der Zwischenkriegszeit erweitert und ergänzt" wurden (Zitat Erläuterungsbericht, S. 1). Der Verein Initiative Denkmalschutz ist der Auffassung, dass auf Grund der Größe des Neubauprojekts Wilhelminenspital eine Strategischen Umweltprüfung (SUP) gemäß EU-Richtlinie 2001/42/EG durchzuführen ist. Auf Grund des Fehlens der SUP, in der auch gemäß Anhang II Angelegenheiten des kulturellen Erbes zu prüfen und alle Vor- und Nachteile bzw. Umweltauswirkungen abzuwiegen sind, erhebt die Initiative Denkmalschutz Einspruch gegen diesen Planentwurf.

Bild: Wirtschaftsgebäude Wilheminenspital, Flötzersteig (gegenüber Nr. 15-17), 1160 Wien, Fotograf: Erich J. Schimek

Rückfragehinweis:

Markus Landerer und Claus Süss
Verein Initiative Denkmalschutz
Fuchsthallergasse 11/5, 1090 Wien
www.initiative-denkmalschutz.at

mobil: 0699 / 1024 4216 oder 0676 / 740 43 27
(ZVR-Nr.: 049832110)


 

Hochhausprojekt Wiener Eislaufverein - Brief an das UNESCO-Welterbezentrum, 16.04.2012

E-Mail Drucken PDF

Initiative Denkmalschutz: Hochhausprojekt Wiener Eislaufverein - Brief an das UNESCO-Welterbezentrum

Wiener Eislaufverein - Brief an den Direktor des Welterbezentrums in Paris, Kishore Rao

Betrifft: Hochhausprojekt inmitten der Kernzone des Welterbes "Das Historische Zentrum von Wien"
Projekt "Hotel Intercontinental - Wiener Eislaufverein - Konzerthaus"

Brief im vollen Wortlaut.

Vgl. dazu auch unsere Presseaussendung vom 20. März 2013 Meldung: "Presseaussendung vom 20. März 2013

Rückfragehinweis:

Markus Landerer und Claus Süss
Verein Initiative Denkmalschutz
Fuchsthallergasse 11/5, 1090 Wien
www.initiative-denkmalschutz.at

mobil: 0699 / 1024 4216 oder 0676 / 740 43 27
(ZVR-Nr.: 049832110)


 

Favoriten, Stellungnahme zu Planentwurf 8038, 11.4.2013

E-Mail Drucken PDF

Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan 8038, Katastralgemeinde Favoriten, 10. Bezirk Favoriten

Für das Gebiet zwischen Laxenburger Straße, Südtiroler Platz, Favoritenstraße, Johannitergasse, Sonnwendgasse, Herndlgasse, Wielandplatz, Herndlgasse, Reumannplatz, Buchengasse, Laxenburger Straße und Quellenplatz.

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

1100 Columbusplatz 5 Es muss erstaunen, dass im aktuellen Planentwurf keine einzigen Schutzzonenwidmungen vorgesehen sind, zumal die Stadt Wien 1996 große Bereiche des Plangebietes als „Schutzwürdigkeit mit hoher Wahrscheinlichkeit“ ausgewiesen hat (vgl. Schutzzonenplan Wien, Grundlage für die flächendeckende Darstellung künftiger Untersuchungsgebiete; siehe Beilage).

Allgemeines: Grundsätzlich wird im Sinne der Erhaltung des örtlichen Stadtbildes und der Altstadterhaltung, also zur Gewährleistung des Bestandes, eine bestandsgenaue Widmung für die historischen Objekte im Plangebiet sowohl in der Höhenentwicklung, als auch hinsichtlich der bebaubaren Fläche vorgeschlagen. Dadurch wird auch am ehesten – neben der Festsetzung einer Schutzzone - der Anreiz für Abbruch und Neubau vermieden. Auf Grund des Fehlens von Daten der Bestandshöhen können wir bei den aus unserer Sicht historisch relevanten Objekten nur die augenfälligen Abweichungen von Bestandshöhe zur geplanten Widmungshöhe aufzeigen.

Weiterlesen...
 

Bregenzer Altstadt, Anschlag auf das Stadtbild, 10.04.2013

E-Mail Drucken PDF

Bis nach Wien verbreitet sich die Kunde vom Stadtbild zerstörenden Projekt in Bregenz!

Am Deuring-Schlössle in der Oberstadt soll morgen ein weithin sichtbarer, völlig unpassender Anbau genehmigt werden – die Initiative Denkmalschutz zeigt sich schockiert!

BregenzDie Bregenzer Altstadt, die Oberstadt, überragt weithin sichtbar die Stadt Bregenz und wird von der ehemaligen, über Jahrhunderte überformten Stadtmauer noch weitgehend eingefasst. Gerade an der Stadtbild prägenden Schauseite zur unteren Stadt und zum Bodensee hin soll nun ein Küchenzubau samt Lift an die erhaltene Stadtmauer der Oberstadt bzw. des Deuringschlössles angebaut werden. Eine Bauverhandlung ist für morgen, Donnerstag, angesetzt. Der Verein Initiative Denkmalschutz, der sich für bedrohte Kulturgüter in ganz Österreich einsetzt, zeigt sich entsetzt! Unglaublich, dass die Vorarlberger Landesregierung die Erweiterung der Küche durch (u.a. einen Stahlcontainer für Leergut!) an dieser prominenten Schauseite des Deuring-Schlössles über das Interesse des Stadtbildschutzes gestellt und den Flächenwidmungsplan der Stadt Bregenz genehmigt hat, zumal es sich beim Erhalt des Ortsbildes um "überörtliche Interessen" handelt (§ 21 Abs. 6 Vorarlberger Raumplanungsgesetz). Wer trägt dafür die Verantwortung? - Die Initiative Denkmalschutz fordert eine Rückwidmung (§ 27 Abs. 2a)!

Weiterlesen...
 

Neulerchenfeld, Stellungnahme zu Planentwurf 8026, 4.4.2013

E-Mail Drucken PDF

Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan 8026 im 16. Bezirk, Katastralgemeinde Neulerchenfeld

Für das Gebiet zwischen Lerchenfelder Gürtel, Gablenzgasse, Liebhartsgasse, Koppstraße, Ludo-Hartmann-Platz und Koppstraße.

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

1160 Fröbelgasse 23 Zunächst möchten wir unsere Verwunderung Ausdruck verleihen, dass im aktuellen Planentwurf keine einzige Schutzzone vorgesehen ist, obwohl sich noch nicht wenige historisch wertvolle Gründerzeitbauten im Ensemble befinden. Die Initiative Denkmalschutz regt daher an über folgende Gebiete Schutzzonen auszuweisen:

Schutzzonengebiet 1.: Lerchenfelder Gürtel 1-7 und 11-17, Koppstraße 1-3, Hippgasse 1-11, 4-12 , 17 und 18 sowie Herbstraße 1-3, 7-9 und 2. Das Ensemble besteht aus Gründerzeitbauten zumeist aus der Zeit zwischen 1870-1895 mit z.T. gut erhaltener stark gegliederter Gründerzeitfassaden.

Schutzzonengebiet 2.: Gablenzgasse 8-18, insbesondere das späthistoristische Eckhaus Gablenzgasse 18 (ident mit Neumayrgasse 1, erb. 1894) ist erhaltenswert.

Weiterlesen...
 

Alterchenfeld und Schottenfeld, Stellungnahme zu Planentwurf 7944, 21.3.2013

E-Mail Drucken PDF

Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan 7944 im 7. Bezirk, Katastralgemeinde Neubau, Bezirksteil Schottenfeld und Altlerchenfeld

Für das Gebiet zwischen Lerchenfelder Straße, Zieglergasse, Neustiftgasse, Schottenfeldgasse, Burggasse, Halbgasse, Neustiftgasse und Kaiserstraße

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

1020-Ausstellungsstraße 44 Zunächst möchten wir unsere Verwunderung Ausdruck verleihen, dass manche Objekte, die aus unserer Sicht eindeutig erhaltenswert sind, trotz direkter Nachbarschaft zu einer Schutzzone nicht für eine Schutzzonenwidmung vorgesehen sind (insbesondere Badhausgasse 1-3, Kaiserstraße 100, Kaiserstraße 102-104 (secessionistisches Parkgitter), Schottenfeldgasse 89 und Zieglergasse 73). Auch andere erhaltenswerte Gebäude könnten leicht an eine Schutzzone angebunden werden (Halbgasse 22, Neustiftgasse 88), dies ist aber im Planentwurf derzeit leider ebenso wenig vorgesehen. Außerhalb von den im Planentwurf vorgeschlagenen Schutzzonenwidmungen muss einzig und allein das Biedermeierhaus Neustiftgasse 106 aus Denkmalschutzgründen erhalten werden (alle anderen denkmalgeschützten Bauten befinden sich im Planentwurf in Schutzzonenwidmungen).

Weiterlesen...
 

Eislaufverein, Welterberichtlinie, 20.3.2013

E-Mail Drucken PDF

Wiener Eislaufverein: Initiative Denkmalschutz deckt auf: Stadt Wien verstößt gegen ihre eigene Welterberichtlinie!

Für Stadtrat Schicker Hochhäuser 2008 noch ein "No-Go"!

1030 Modellfoto Stadtpark Wien (OTS) - Noch 2008 hat sich der damalige Stadtrat für Stadtentwicklung Rudi Schicker im Gemeinderat zu einer Umwidmung des Eislaufvereins kritisch geäußert: Das Areal liege "unmittelbar am Rande des Weltkulturerbes, es stehen viele anrainende Liegenschaften in einer Schutzzone, also es wäre undenkbar, an dieser Stelle Hochhäuser zu errichten" (29.2.). Jetzt, nachdem Eislaufverein und das benachbarte Hotel Intercontinental verkauft wurden (und die "Richtigen" daran verdient haben?), sollen plötzlich Hochhauswidmungen kein Problem mehr darstellen? Die Rahmenbedingungen, nämlich die Lage in der sensiblen historischen UNESCO-Welterbe-Kernzone, sind dieselben wie 2008!

Weiterlesen...
 

Stellungnahme zur Änderung des Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetzes

E-Mail Drucken PDF

Entwurf eines Bundesgesetzes zur Änderung des Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetzes (UVP-G 2000) und Aufhebung des Umweltsenatsgesetzes zur Anpassung an die Verwaltungsgerichtsbarkeit

GZ: BMLFUW-UW.1.4.2/0008-V/1/2013

Verein Initiative Denkmalschutz nimmt zu obigem Ministerialentwurf wie folgt Stellung:

Grundsätzlich: Der gegenständliche Gesetzesentwurf wurde am 1. März 2013 dem Parlament und den zur Begutachtung auserwählten Behörden und Dienststellen, öffentlich-rechtlichen Körperschaften, NGO's und Vereinigungen unter Setzung einer Frist für die Abgabe allfälliger Stellungnahmen bis zum 12. März 2012 übermittelt. Abgesehen davon, dass sich unter den Adressaten keine einzige Bürgerinitiative befand, ist die Bestimmung einer derart kurzen Frist für eine allfällige Stellungnahme von Bürgerinnen und Bürgern, insbesondere in Hinblick auf den beabsichtigten Regelungsinhalt, dessen Vollzugsauswirkungen die konkreten und vitalen Lebensumstände vieler nachhaltig betreffen sowie auf die Schwierigkeit, vom Gesetzesentwurf innert kurzer Zeit Kenntnis zu erlangen, geradezu als gewollter Ausschluss der Meinung ebendieser Betroffenen zum Gesetzesvorhaben anzusehen.

Weiterlesen...
 

Rettungsappell für das Stadthallenbad - Offener Brief an Bürgermeister Häupl, 11.3.1013

E-Mail Drucken PDF

Rettungsappell für das Stadthallenbad: Offener Brief an den Bürgermeister der Bundeshauptstadt Wien Dr. Michael Häupl

Initiative Denkmalschutz gemeinsam mit DOCOMOMO, ICOMOS, TICCIH u.a.:

1150 Wien (OTS) - Sehr geehrter Herr Bürgermeister!

Seit dem Jahr 2009 verfolgt die Öffentlichkeit mit großer Aufmerksamkeit das Geschehen der Sperre und Generalsanierung des Stadthallenbades. Das Bad war bei der Wiener Bevölkerung sehr beliebt, die Stadt 1974 nach der Eröffnung stolz, dass die 13. Europameisterschaft im Schwimmen, in einem international beachteten Meisterwerk des Architekten Roland Rainer, ausgetragen werden konnte.

Umso mehr ist die Wiener Gesellschaft um die Jahreswende 2011/12 erfreut gewesen, als die Medien im Dezember 2011 und Jänner 2012 von einer vorbildlichen Instandsetzung und von der bevorstehenden Wiedereröffnung im Februar 2012 berichteten. Kosten: Rund 16,5 Millionen Euro. Wenige Tage danach war alles anders. Am 24. Jänner wurden ein Baustopp, eine gerichtliche Beweissicherung und die Einschaltung des Kontrollamtes der Stadt Wien verkündet. Seitdem wird die Entwicklung mit Verwirrung, Entsetzen und Empörung verfolgt. Die Wogen sind hoch gegangen.

Weiterlesen...
 

Jahn-Kaserne Korneuburg, Presseaussendung

E-Mail Drucken PDF

Stadt Korneuburg: Entsetzen über Abrisspläne der Jahn-Kaserne

Initiative Denkmalschutz zeigt sich entsetzt über Abrisspläne der "Jahn-Kaserne" in Korneuburg

Verein Initiative Denkmalschutz - Presseaussendung

Die städtebaulich prägende Anlage der ehem. Kaiser Franz Joseph Kaserne soll einer "bestmöglichen Verwertung" zum Opfer fallen

Jahn-Kaserne, Korneuburg Ein aktives Mitglied unseres Vereins machte uns auf den geplanten Abriss der im Historismus errichteten Kasernenanlage in der Wiener Straße 36 (Ecke Jahnstraße 2) aufmerksam. Die ursprüngliche Kaiser Franz Joseph Infanterie Kaserne stellt einen typischen Vertreter der immer seltener werdenden Gattung einer Kasernenanlage aus der Monarchie dar und wurde 1882 von den beiden k u. k. Hofbaumeistern Franz Oblbricht und Ferdinand Dehm (und Tomaschek) erbaut. Nach dem Ende der Monarchie wurde die Kaserne in ein Zinshaus umgebaut und verfel in den letzten Jahren immer mehr. Nach einer Ausschreibung des Stadtentwicklungsfonds Korneuburg (SEFKO) im letzten Sommer soll die Kaserne nun einem Wohnbauprojekt der Wohnbaugenossenschaft "Frieden" weichen.

Weiterlesen...
 

Eislaufverein, Stadtbild in Gefahr, 28.2.2013

E-Mail Drucken PDF

Initiative Denkmalschutz: Hochhausprojekt Wiener Eislaufverein - ein Anschlag auf das Stadtbild!

Erstmal wird inmitten der Kernzone des UNESCO-Weltkulturerbes "Historisches Zentrum von Wien" ein Hochhaus geplant

1030 Modellfoto Stadtpark Während sich das zuletzt lange und heftig umstrittene Hochhausprojekt Wien-Mitte noch außerhalb der Welterbe-Kernzone, in der "Pufferzone" befand, plant die Stadt Wien jetzt erstmals innerhalb der Kernzone ein Hochhausprojekt. Die Initiative Denkmalschutz zeigt sich ob der gestrigen Projektpräsentation schockiert. Das neue Hochhaus neben dem Hotel Intercontinental soll etwa 30 Meter(!) höher werden als das bestehende Hotel und die Höhenmaße sollen an den weit entfernt gelegenen, 1953-55 erbauten Ringturm (wieso eigentlich?) Bezug nehmen (ca. 73 m). Das Hotel Intercontinental war dabei schon vor seiner Erbauung 1960-64 ob der geplanten Höhe in dieser städtebaulich sensiblen Lage sehr umstritten und wurde in der Folge auf etwa 44 Meter reduziert (als Gegenleistung wurde damals eine Sondergenehmigung für niedrigere Raumhöhen gewährt, um keine Quadratmeter an Fläche zu verlieren).

Weiterlesen...
 

Leopoldstadt, Stellungnahme zu Planentwurf 7475E, 21.2.2013

E-Mail Drucken PDF

Stellungnahme zum Entwurf Flächenwidmungs- und Bebauungsplan 7475E, 2. Bezirk Leopoldstadt

Für das Gebiet zwischen Ausstellungsstraße, Präuscherplatz, Perspektivstraße, Nordportalstraße und Messeplatz, Katastralgemeinde Leopoldstadt

Der Verein Initiative Denkmalschutz gibt folgende Stellungnahme ab:

1020-Ausstellungsstraße 44 Im Plangebiet befindet sich in der Ausstellungsstraße 44 (Ecke Max-Koppe-Gasse) gleich bei der U2-Haltestelle Messe-Prater eine Polizeistation. Die Zweckwidmung Polizei besitzt dieser ein- bis 2stöckige Gründerzeitbau bereits seit seiner Erbauungszeit im Jahr 1900 (Tafel im Gebäudeinneren: "Erbaut im Jahre MCM unter dem k.k. Polizeipräsidenten Johann Habrda durch die k.k. Dikasterial-Gebaüde-Direction"). Der historistische, 2stöckige Hauptbaukörper zeichnet sich durch seine Sichtziegel in den beiden oberen Stockwerken, die Eckquadergliederung und den seichten Mittelrisalit mit seinem dominanten Dreiecksgiebelfeld aus. Die verputzte Erdgeschoßzone ist horizontal genutet und die Fenster weisen in allen drei Geschoßen profilierte Rahmen sowie gerade Fensterverdachungen im 1. Stock auf.

Weiterlesen...
 


Seite 5 von 10

Heute ist Sonntag, 22. Oktober 2017

Nächste iD-Veranstaltung:

"Verlorenes Wien"
13. November 2017

NEU: IDMS ONLINE ANMELDESYSTEM

Prominente Unterstützung



 
Werden Sie Mitglied im Verein Initiative Denkmalschutz !

Mit Ihrem Beitrag unterstützen Sie die Rettung bedrohter Denkmäler in Österreich. Die Initiative Denkmalschutz ist europaweit vernetzt und pflegt Kontakte zu anderen Denkmalschutz-Organisationen und zur UNESCO.

Denkmalschutz ist Kulturschutz.
 

Wer ist online

Wir haben 291 Gäste online